Modeste

Köln -

Wenn es darum geht, die Gründe für die positive Entwicklung des 1. FC Köln aufzuzählen, fällt an erster Stelle immer das gleiche Kompliment. Den Geschäftsführern Jörg Schmadtke und Alexander Wehrle ist es gemeinsam mit Trainer Peter Stöger sowie dem Vorstand um Präsident Werner Spinner gelungen, in ein permanent emotionsgeladenes Umfeld dauerhaft Ruhe einkehren zu lassen. Nur auf dieser Grundlage waren der Bundesliga-Aufstieg, der zweimalige souveräne Klassenerhalt und zur Krönung die Europa-League-Qualifikation überhaupt möglich.

Die zurückliegenden 14 Tage dürften den handelnden Personen des Fußball-Bundesligisten deshalb nicht gefallen haben. Der stockende Transfer von Torjäger Anthony Modeste nach China und seine Begleitumstände sorgen für Unruhe in der Ruhe-Oase am Geißbockheim.

Aufregung um die Personalie Modeste

Es ist nicht das erste Mal, dass die Personalie Modeste für ungewollte und aus FC-Sicht unverschuldete Aufregung sorgt. Im Sommer 2016 pokerte der Franzose mithilfe der Öffentlichkeit und seiner Ausstiegsklausel um ein besser dotiertes Arbeitspapier. Mit Erfolg: Die Kölner verlängerten seinen Vertrag zu deutlich erhöhten Bezügen bis 2021, kassierten dafür aber die Ausstiegsklausel. Ein bisschen verbrannte Erde zwischen Modeste und dem FC blieb aber auch zurück.

Nachdem der FC dann im Winter eine erste Offerte aus China in Höhe von 55 Millionen Euro abgelehnt hatte und mit insgesamt 25 Saisontoren des 29-Jährigen in die Europa-League einzog, ist das Theater diesen Sommer in den nächsten Akt gegangen. Und wieder spielen das liebe Geld und die undurchsichtige Beratersituation rund um Modeste, der offiziell von dem Franzosen Pierre Frélot vertreten wird, die große Rolle.

Deal geriet ins Stocken

Als es in der vergangenen Woche so aussah, als sei der Transfer des Stürmers zum chinesischen Erstligisten Tianjin Quanjian nur noch eine Frage von letzten zu klärenden Details, geriet der Deal am Freitag ins Stocken. Mit den Mendy-Brüdern Patrick und Etienne sowie dem bislang öffentlich nicht in Erscheinung getretenen Andrés Pérez weilten gleich drei Vermittler zu Verhandlungen bei Schmadtke und Wehrle. Verhandlungen, die auch nach dem persönlichen Erscheinen von Modeste zwei Stunden nach seinen Beratern erfolglos blieben. Es soll dabei um Provisionen in Millionenhöhe gegangen sein, die das Berater-Trio im Zuge der Auflösung des Modeste-Vertrages gefordert hatte und die der FC entrichten sollte. Da eine solche Forderung an einen abgebenden Club unüblich ist und keine rechtliche Grundlage besitzt, lehnte der FC natürlich ab. Die Verhandlungen endeten ergebnislos.

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Anthony Modeste, der wie 2016 eine unglückliche Figur in der Transfer-Gemengelage abgibt und aktuell unter Zugzwang steht, flog trotzdem am Wochenende nach China - womöglich, um die Provisionsfrage für seine Bekannten mit einem neuen Arbeitgeber zu klären.

"Wir sind nicht unter Zugzwang", erklärte Alexander Wehrle dem "Kicker", bevor er seinen Urlaub antrat, "alles ist besprochen." Und eines dürfte sowieso klar sein: Auch in der zweiten Modeste-Runde werden sich die Kölner Verantwortlichen nicht von den Schwingungen im Umfeld beeinflussen lassen und ihr Credo der Ruhe durchziehen.

Source : http://www.rundschau-online.de/sport/1-fc-koeln/wechsel-nach-china-modeste-sorgt-fuer-unruhe-in-der-fc-ruhe-oase-27867280

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