Hantavirus Breitet Sich In Deutschland Aus: So Schützt Ihr Euch Vor Dem Gefährlichen Virus

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Locky schlägt wieder zu. Die Ransomware aus dem Necurs Botnetz ist mit neuen Varianten aufgetaucht und bedroht euren Computer. Die Schadsoftware verschlüsselt die Daten und will euch dann erpressen. Dabei war der Kryptotrojaner eine ganze Weile von der Bildfläche verschwunden. So könnt ihr euch schützen.

Locky ist zurück (Quelle: romrash /depositphotos.com)

Locky ist zurück in neuen Formen. Die Ransomware kommt per E-Mail auf euren Rechner. Diese enthält eine .doc oder .zip-Datei als Anhang. Habt ihr den Anhang der Nachricht geöffnet, wird der Virus installiert. Im Hintergrund verschlüsselt der Kryptotrojaner anschließend euren Computer. Dabei konzentriert sich die Schadsoftware nicht nur auf die Festplatte. Vielmehr verbreitet sich der Erpressungstrojaner im Netzwerk auf andere Rechner oder Netzwerkspeicher. Die dort liegenden Daten werden ebenfalls durch eine Verschlüsselung unbrauchbar gemacht.

Ein Beispiel eines Verschlüsselungsbildschirm von Locky. (Quelle: Malwarebytes)

Ist der Rechner nicht mehr einsatzfähig, erpressen die Kriminellen den Nutzer mit einer Lösegeldforderung. Nur wer bezahlt, bekommt den Schlüssel, um die Daten wieder zu entschlüsseln. Die neuen von der Internet-Siherheitsfirma Malwarebytes entdeckten Varianten von Locky verschlüsseln die Daten mit der Endung ".Lukitus" und ".diablo6".

So erkennt ihr die Virus-E-Mail

Die Ransomware wird über das Necurs Botnetz verschickt und landet als gefälschte Rechnungs-Mail mit Anhang in eurem E-Mail-Postfach. Das Necurs Botnetz ist eines der größten aktiven Botnetze mit sogenannten Zombie-Computern, also Computern die gehacked worden sind und ferngesteuert werden können, ohne das es der Nutzer bemerkt. Nach der ersten großen Locky-Welle sattelte das Botnetz im April 2017 wohl auf Dating-, Finanz- oder andere Spam-Mails um. Nun ist das Botnetz wieder zurück mit gefährlichen Anhängen in E-Mails, berichtet das Sicherheitsunternehmen Malwarebytes.

So sehen die mit Locky infizierten Mails und Dokumente aus. (Quelle: Malwarebytes)

Wie könnt ihr euch schützen?

Der einzige wirksame Schutz vor der Schadsoftware ist, dass ihr die E-Mails beziehungsweise den Anhang nicht öffnet. Das ist allerdings sehr schwierig, da die Kriminellen die E-Mails im Namen bekannter und existierender Firmen versenden. Ein Antivirenschutz ist ebenso wichtig, dieser kann die Ransomware erkennen und gleich löschen.

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Alternativ solltet ihr euch um einen guten Spam-Filter für euer E-Mail-Postfach bemühen. Gmail filtert die Spam-Nachrichten mit Trojaner im Anhang schon seit Monaten zu 99,9 Prozent aus und stellt diese im Posteingang gar nicht erst zu. Und das, obwohl Virenscanner die Schadsoftware in der Vergangenheit überwiegend nicht erkannt haben. Wir empfehlen euch, dass ihr euch den Spam-Filter von Gmail einmal näher anseht und prüft, ob die Nutzung von Gmail für euch möglich ist.

Virus ist auf dem PC - was nun?

Ist der Virus auf eurem Computer schon aktiv geworden und hat eure Daten verschlüsselt, folgt der Empfehlung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Behörde rät betroffenen Nutzern auf die Lösegeldforderung nicht einzugehen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

"Ist der Rechner bereits befallen, rät das BSI davon ab, auf die Lösegeldforderungen einzugehen, denn die Dateien oder Programme werden in vielen Fällen trotz Bezahlung nicht entschlüsselt. Stattdessen sollten betroffene Nutzer den Bildschirm samt Erpressungsnachricht fotografieren und bei der Polizei Anzeige erstatten. Anschließend hilft meist nur ein komplettes Neuaufsetzen und Aufspielen eines Daten-Backups." Mitteilung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik vom 9. Februar 2016

Leider gibt es für neue Bedrohungen meistens noch keine Entschlüsselungstools und es braucht ein wenig Zeit, bis Sicherheitsanalysten die Schadsoftware erkennen und Tools entwickeln können. Da es diese Ransomware in unterschiedlichen Varianten gibt ist dies nicht immer leicht. Über 400.000 neue Schadprogramme werden pro Tag entdeckt.

Auf verschlüsselte Daten in der Cloud zugreifen

Der Erpressungstrojaner Locky verschlüsselt auch die Daten in der Cloud. Die auf der Onlinefestplatte gesicherten Daten sind nicht mehr verfügbar. Trotzdem ist die Datensicherung in der Cloud sehr wertvoll. Über eine Hintertür kommt ihr an einen Großteil eurer online gespeicherten Dateien wieder heran. Auf netzwelt zeigen wir euch, wie ihr die unverschlüsselte Dateiversion in der Cloud wiederherstellt.

Bleibt außerdem auf dem neuesten Stand und schützt euch vor weiteren Gefahren im Internet mit unserem Warnugsticker. Ihr wart selber schon Opfer von Trojanern, Viren, Ransomware oder ähnlichem? Schreibt eure Erfahrung in die Kommentare.

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Informationen zum Artikel

Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten Internet, Microsoft, Windows, Kriminalität, Windows 10 und Hersteller-Verzeichnis versehen.

Source : https://www.netzwelt.de/betrugswarnungen/157398-locky-ueck-so-schuetzt-euch-erpresserischen-ransomware.html

Thank you Glücklich, dieses Fußballnachrichten zu lesen
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