Confed Cup & U21 EM 2017: TV Übersicht

Erst Leon Goretzka, dann Lars Stindl, jetzt Timo Werner: Das deutsche Team produziert im Turnier neue Helden.

Von Sebastian Stiekel und Klaus Bergmann, dpa

26. Juni 2017 21:14 Uhr
Ein gefragter in Sotschi war Zweifach-Torschütze Timo Werner. Foto: dpa

Sotschi.Genau so hatte Timo Werner sich das vorgestellt. Noch vor zwei Wochen wurde der junge Fußball-Nationalstürmer beim WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino von den eigenen Fans ausgepfiffen. Am Sonntagabend schoss er die deutsche Mannschaft beim Confederations Cup ins Halbfinale am Donnerstag (20 Uhr) gegen Mexiko. „Ich freue mich riesig über meine zwei Tore“, sagte der 21-jährige Leipziger nach dem 3:1 gegen Kamerun. Oder wie er es vor einer Woche in einem „Kicker“-Interview formuliert hatte: „Mein Ziel muss sein, dass die deutschen Fans irgendwann froh sind, mich im Nationaltrikot zu sehen. Dass sie sagen: Zum Glück haben wir den Jungen, der das entscheidende Tor beispielsweise im WM-Halbfinale erzielt hat.“

Noch waren es in Sotschi nur die entscheidenden Tore in einem letzten Confed-Cup-Gruppenspiel. Selbst der lauteste Werner-Kritiker, jemand, der ihm seine berühmt-berüchtigte Schwalbe aus dem Dezember 2016 und seine bloße Zugehörigkeit zu RB Leipzig auch bei der Weltmeisterschaft 2030 noch nicht wird verzeihen können, kommt an einer Erkenntnis nicht vorbei: Timo Werner ist der Angreifer der Zukunft im Nationalteam.

Junge Spieler müssen sich beweisen

Er ist jünger als Lars Stindl und talentierter als Sandro Wagner, die sich in Joachim Löws Perspektivteam bei diesem Turnier ebenfalls für die WM 2018 empfehlen wollen. „Timo hat seine Gefährlichkeit und seinen Torinstinkt bewiesen. Beide Tore macht er sehr schön, sehr überlegt“, lobte der Bundestrainer in Sotschi. Zu den Stärken dieses jungen deutschen Teams gehört, dass es jedes Mal ein anderer Spieler ist, der besonders auffällt. Im ersten Spiel war dies Leon Goretzka, im zweiten Lars Stindl und gegen Kamerun jetzt Timo Werner mit seinen ersten Länderspieltoren. „Der Confed Cup ist gerade für uns junge Spieler eine Riesen-Erfahrung. Wir lernen ein bisschen kennen, wie es bei einem großen Turnier läuft“, sagte Werner.

„Der Confed Cup ist gerade für uns junge Spieler eine Riesen-Erfahrung. Wir lernen ein bisschen kennen, wie es bei einem großen Turnier läuft.“

Timo Werner

Was den Verantwortlichen der Nationalmannschaft gefällt, ist seine Fähigkeit, mit schwierigen Situationen umzugehen. „Ich habe einen kleinen Anlauf gebraucht, bis ich meine Tore gemacht habe“, räumte der 21-Jährige nach seinem erst vierten Länderspiel ein. Für Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff kommt es exakt darauf an: „Für uns ist hier auch wichtig, zu sehen: Wie verhält sich jemand in schwierigen Situationen? Hält er auch seine Position, wenn es nicht so läuft?“ Timo Werner hat das getan, wie er es sich es vorgestellt hat.

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Source : http://www.mittelbayerische.de/sport-nachrichten/confed-cup-junge-spieler-fallen-auf-21510-art1534025.html

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